Internationales Bildungs- und Sozialwerk e.V.
Sie sind hier » Startseite » Zusammenleben in Europa

Zusammenleben in Europa

Im Rahmen des Zusammenwachsens der Regionen in der Europäischen Union engagiert sich das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V. seit vielen Jahren auf dem Gebiet der humanitären Hilfe.

Pressearbeit – Flüchtlingshilfe

Als bundesweit überregional tätiger und gemeinnütziger Verein mit seinen vielfältigen Schwerpunktaufgaben engagieren wir uns als Int-BSW u.a. auch für eine umfassende gesellschaftliche Integration der Flüchtlinge. Mit Hilfe einer professionellen Betreuung, Begleitung und Förderung geht es uns besonders darum all jene Voraussetzungen zu schaffen, die für eine erfolgreiche individuelle Integration in unsere Gesellschaft erforderlich sind.

In unseren verschiedenen Einrichtungen werden gegenwärtig folgende Projekte durchgeführt.

Bad Frankenhausen und Willingen:
Eine Jugendhilfeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Jugendliche, mit dem Ziel der gesellschaftlichen, schulischen und beruflichen Integration.

Berufsförderungszentren Leinefelde, Nordhausen und Bad Frankenhausen:
In unserem Berufsförderungszentrum und in unserer staatlich anerkannten höheren Berufsfachschule werden gegenwärtig Sprachkurse durchgeführt. Der Erwerb der Sprachkompetenz bietet erst die erforderlichen Voraussetzungen z.B. für weitere berufliche Qualifizierungs- und Bildungsangebot mit anerkanntem Abschluss.

Sprachkurse für erwachsene Flüchtlinge in Bischoferode. Weiterhin ein berufliches Kompetenz- und Integrationszentrum zur Förderung der beruflichen Eingliederung in verschiedenen Berufsfeldern der Verwaltung, Dienstleistung, EDV-Technik, sozial-pflegerischen und gewerblich-technischen Bereich.
Berufliche Integrationsprojekte der Berufsvorbereitung, der Qualifizierung in verschiedenen Berufsbereichen und der Eingliederung in den Arbeitsmarkt.


Aktion Rumänienhilfe

Bereits seit 2002 sammelt das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V. finanzielle Mittel und Einrichtungsgegenstände und führt Aktionen durch, um behinderten Kindern, Jugendlichen und pflegebedürftigen alten Menschen in den ländlichen Gebieten Rumäniens zu helfen.

Zusammenleben in Europa: Menschengruppe


Dabei sind insbesondere die Region Nord-West Rumäniens und der Landkreis Bistrita-Nasaud mit seinen ca. 350.000 Einwohnern ein Schwerpunkt der Hilfsleistungen. Gerade die ländlichen Gebiete sind katastrophal unterversorgt. Die Schulen sind schlecht ausgestattet und Hilfsangebote für pflegebedürftige ältere Menschen fehlen oftmals gänzlich. Ebenfalls sind Hilfen für behinderte Menschen nicht anzutreffen.

Mit breiter Unterstützung

Durch die große Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer konnten bisher 60 Hilfstransporte mit Schulmöbeln (Stühle, Tische, Tafeln, Schränke),

Rumänientransport


aber auch Pflegebetten und Gehhilfen, Kühlschränken, Kühltruhen, Waschmaschinen, Rollstühlen und anderen dringend benötigten Gegenständen mit einem Gewicht von ca.1000 Tonnen auf LKW`s verladen und in die Landkreise der Nord-West-Region Rumäniens gebracht werden.

Aktuelles Hilfsprojekt

Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Förderung der ersten Hospizeinrichtung in Rumänien. Die Hospizeinrichtung wird den Namen „Der heilige Nectarie“ in Cluj-Napoca (ehem. Siebenbürgen) tragen.

Hospiz - Der Heilige Nectarie


Gerade die Versorgung Sterbender und die Betreuung in ihren Familien ist in Rumänien ein großes soziales und gesellschaftliches Problem. Es besteht keine Infrastruktur und keine Einrichtung, die die palliative Versorgung der schwer krebskranken Betroffenen und die psychologische Betreuung der Angehörigen bisher sicherstellt.
Die Linderung der körperlichen Schmerzen und ihrer Begleiterscheinungen, die Sicherung und Bewahrung eines Restes an Lebensqualität und der Erhalt der Menschenwürde der krebskranken Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind das primäre Ziel der diesjährigen Aktion. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzten und ehrenamtlich Engagierten, organisiert von Frau Prof. Dr. Mirela Gherman-Caprioara der medizinischen Universität Cluj-Napoca, betreuen bereits jetzt die krebskranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
Das rumänisch-orthodoxe Erzbistum Vad, Feleac und Cluj, Herr Weihbischof Vasile Somesanul und seine Mitarbeiter betreuen und begleiten liebevoll und mit viel Engagement die todkranken Kinder und Jugendlichen.

Dank der vielen Spenden konnte die Hospieinrichtung in diesem Jahr fertig gestellt werden und die ersten Patienten wurden bereits aufgenommen.

Für eine freundliche und wohnliche Atmospäre fehlen immer noch Einrichtungsgegenstände und Dekorationen.

Wir freuen uns über jede Unterstützung. Das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V. ist berechtigt Spendenquittungen auszustellen, die steuerlich absetzbar sind.


Spendenkonto

Stichwort: „Aktion Rumänienhilfe“

Sparkasse Iserlohn
BLZ: 445 500 45
Konto Nr.: 606 3911
© 2017 Internationales Bildungs- und Sozialwerk e.V.