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Mittwoch,
4. September 2019

Sommerfest in Trebsens Mühlteichblick

Mittwoch, 4. September 2019
Nachfolgend ein Artikel aus der "LVZ-Muldental" vom 31.08.2019 für Sie zum Nachlesen

Sommerfest in Trebsens Mühlteichblick

Trebsener Seniorenwohn- und Pflegezentrums komplett belegt

VON FRANK PFEIFER
Trebsen. Kaum glauben kann Sylvia Haubold, wie schnell die Zeit vergeht. Sie leitet das Trebsener Seniorenwohn- und Pflegezentrum Mühlteichblick, das im Juni 2017 seine ersten Bewohner aufnahm , nach einem Jahr zu zwei Dritteln ausgelastet war und nun Vollzug melden kann. „Längst sind bei uns alle 68 Plätze belegt“, sagt sie zum Sommerfest. „Und wir haben 54 Mitarbeiter, wie es der Pflegeschlüssel vorgibt.“ Nur noch ein Leiter für den sozialen Dienst wird gesucht, der das Team vervollständigen soll.

Sommerfest Trebsen

Alle Strukturen in den Arbeitsabläufen sind geschaffen, fügt Pflegedienstleiterin Nadine Schneider an. „Wir haben ein hohes Maß an Bewohnerzufriedenheit.“ Das bestätigen zwei Rentner, die an der Kaffeetafel schon neugierig auf das Programm warten, das sogleich vom Personal aufgeführt werden soll. Peter Wiesmann (75) aus Golzern, der seit reichlich einem Jahr im Heim wohnt, beteuert: „Das Essen ist gut, und die Betreuerinnen machen eine hervorragende Arbeit.“ Der 95-jährige Herbert Klewe, der aus Kühren stammt, fügt an: „Ich habe schon viele Heime gesehen, aber keines wie dieses. Es wurde nach modernsten Gesichtspunkten gebaut.“





Die Beiden bilden mit ihrer Herkunft eher Ausnahmen unter den Senioren im Hause. „85 bis 90 Prozent der Bewohner sind Trebsener“, berichtet Jana Berentzik, Gebietsleiterin des gemeinnützigen Vereins Internationales Bildungs- und Sozialwerk, der das Zentrum am Rande der Stadt errichtete und betreibt. Sie berichtet von einem großen Zusammenhalt im Team. „Das hat man selten“, weiß sie. Die Fachkraftquote sei mit über 60 Prozent sehr hoch.

Ein Grund dafür ist laut Leiterin Haubold, dass die Einrichtung Mitarbeiterinnen zur Weiterbildung motiviert. „Vergangenes Jahr schickten wir die erste Pflegehelferin zur Erwachsenenqualifikation, um Pflegefachkraft zu werden. Im September folgt die zweite“, sagt sie. Freilich gebe es vereinzelt auch Beschäftigte, die ihre Arbeitsstätte verlassen. „Da unterscheiden wir uns nicht von anderen Heimen. Doch so etwas ist immer zum Nachteil der Bewohner, die ihre Bezugspersonen verlieren“, bedauert Haubold. „Deshalb stehen wir im ständigen Kontakt zu den Mitarbeitern, versuchen einen Konsens zu finden, wenn kleine Schwierigkeiten auftauchen. Unsere Tür ist immer offen.“



Sommerfest in Trebsen

Wie gut die Angestellten grundsätzlich miteinander kooperieren, zeigten sie mit ihren humorvollen Aufführungen zum Sommerfest. Sowohl jene aus dem Betreuungsbereich als auch jene aus der Pflege brachten im lustigen Outfit das Publikum zum Lachen. Und das in einem Garten, der immer schöner wird.
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