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Dienstag,
13. Dezember 2011
13. Dezember 2011
Unser erstes Angehörigenfest im Haus am Lunapark
Dienstag, 13. Dezember 2011Nachfolgend ein Artikel vom 26.Nov. 2011 von dem Psychologischen Dienst Frau SchlösserWir feiern unser erstes Angehörigenfest!
Am Samstag Nachmittag vor dem ersten Advent wurde im Wohnheim „Haus am Lunapark“ das erste Angehörigenfest gefeiert. Das Kaffeetrinken mit den Eltern in den einzelnen Wohnbereichen, für das sich alle Bewohner schick gemacht hatten, wurde umrahmt von einem musikalischen Programm, das die Musiktherapeutin gemeinsam mit Bewohnern aus allen Gruppen gestaltet hat.
Über etliche Wochen wurde geprobt und vorbereitet, immer neue Ideen wurden aufgegriffen und in das Programm eingebaut. So entstand ein vielfältiges Kaleidoskop von musikalischen Auftritten: empfangen wurden die Gäste von einem Trompetensolo, bei dem Lied „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ konnten alle Gäste die Bewohner singend begleiten, während die Farben mit Hilfe von in der Kunsttherapie bemalten Schürzen dargestellt wurden.
Ein wunderschöner weißer Engel tanzte zu dem Lied „Engel dieser Erde“, bei dem folgenden Beitrag „Wir tanzen auf den Zeh´n“ konnten sich dann alle Gäste wieder beteiligen und mithüpfen, was sie engagiert taten. Danach trug eine Bewohnerin ein kleines Gedicht vor, gefolgt von Balu dem Bären (im selbstgenähten Kostüm), der die Gemütlichkeit empfahl. Der Applaus und die fröhlichen Gesichter belohnte die Sänger und Tänzer ausgiebig.
Anschließend wurde zum Kaffeetrinken geladen, in jeder Wohngruppe nutzten die Eltern, Betreuer und Bewohner ausgiebig die Möglichkeit zum gemütlichen Gespräch und gegenseitigem Austausch. In den Therapieräumen wurde demonstriert, welche Techniken die Bewohner erlernen und welche Fähigkeiten damit gefördert werden. Dabei wurden etliche Produkte aus den letzten Wochen präsentiert.
Gegen Ende des Nachmittags folgte ein zweiter musikalischer Teil mit einem schwungvollen Song, den Julian auswendig vortrug und der die Gäste zum Mitschnippen und Mitklatschen animierte. Während der Klangperformance mit Klangschalen, Oceandrum, Glocken und ähnlichen Instrumenten kamen alle wieder zur Ruhe, um sich dann zum Abschluss ganz auf ein besonderes Ereignis zu konzentrieren: eine Bewohnerin hatte ein Gedicht an ihren kleinen Hund Wuffi geschrieben, das von der Musiktherapeutin vertont wurde und von beiden gemeinsam mit der Gitarre vorgetragen wurde, begleitet von Wuffi in der Klangschale.
Nach diesem ergreifenden Vortrag ging ein gelungenes Fest zu Ende, das vielleicht eine Tradition begründet: ein regelmäßiges Treffen der Eltern, die sich sonst selten begegnen, mit der Möglichkeit zu erleben, was die Bewohner im Wohn- und Therapiezentrum gemeinsam erarbeiten und gestalten.
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