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Montag,
5. September 2011

Haus St. Martin eröffnet die Jagd auf alle Neune

Montag, 5. September 2011
Nachfolgend ein Zeitungsartikel aus dem "IKZ" vom 03. Sept. 2011 für Sie zum Nachlesen oder als Download

Haus St. Martin eröffnet die Jagd auf alle Neune

Dank Sparkassen-Spende hat Seniorenzentrum jetzt mobile Kegelbahn

HENNEN. (wurm) "Mal gucken, wer heute die ersten Neune schafft": Mark Zeitel, Heimleiter des Seniorenwohn· und Pflegezentrums Haus St. Martin in Hennen, freute sich, am Mittwoch bei der Einweihung der neuen mobilen Kegelbahn viele Bewohner begrüßen zu können.

Nachdem eine Spende der Sparkasse Iserlohn über 5000 Euro angekündigt worden war, wurden Ideen gesammelt, das Geld sinnvoll für die 77 Bewohner einzusetzen. Anstatt einer Minigolfanlage, die schon aus Platzgründen nicht umsetzbar gewesen wäre, entschied man sich schließlich für die mobile Kegelbahn. Sie kann durch eine Anwurframpe auch von im Rollstuhl sitzenden Bewohnern genutzt werden. In fünf Minuten ist die neun Meter lange Holzbahn im Wert von 3750 Euro auf- beziehungsweise abgebaut. Mit dem restlichen Geld der Spende wurde noch ein Zelt angeschafft, damit die Bahn auch draußen bei jedem Wetter genutzt werden kann. Noch vor der offiziellen Eröffnung war die Bahn bereits von den Bewohnern mit Spannung ausprobiert worden.

Bei der Einweihung ließen sie dann aber lieber dem Leiter der Hennener Sparkassen-Geschäftsstelle, Jens Volke, den Vortritt. Er schaffte auf Anhieb fast alle neun Kegel, was für Begeisterung sorgte und die anfängliche Zurückhaltung der Anwesenden löste. Die Sparkasse hatte das 2007 eröffnete Haus St. Martin bereits bei der Planung und beim Bau unterstützt. "Wir stehen regelmäßig in Verbindung mit dem Haus, das Wohl der Bewohner liegt uns am Herzen"erklärte Jens Volke. In Zukunft ist geplant. die Nutzung der mobilen Kegelbahn alle 14 Tage anzubieten. "Man muss aber abwarten, wie sie angenommen wird", sagt Heimleiter ZeiteI, denn das Haus St. Martin legt Wert darauf, die Senioren in die Programm-Planung mit einzubeziehen.

Bei einem Altersunterschied von mehr als 40 Jahren zwischen dem jüngsten und dem ältesten Bewohner im Alter von 96 Jahren sei dies eine nicht immer leicht zu bewältigende Aufgabe. Bei ihrer "Premiere" im Freien vor der offiziellen Einweihung fand die Holzkegelbahn aber bereits großen Anklang. " Die waren alle begeistert", bestätigt Eva Tschersich vom Sozialen Dienst des Hauses die positive Resonanz der Bewohner.

Kegelbahn von der Sparkasse Iserlohn
Olga Schitikow war eine der Ersten, die am Mittwoch im Haus St. Martin in Hennen die mobile Kegelbahn ausprobieren durften. Leiter Mare Zeitel, Günter Schneider und Jens Volke von der Sparkasse Hennen freuten sich mit der Bewohnerin. Foto: Josef Wronski

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